
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verhalfen die Eisenbahn sowie der Abbau von Kalk- und Sandstein Jemelle zu großer Blüte. Auf halber Strecke zwischen Brüssel und Luxemburg gelegen, wurde der Ort zu einem wichtigen Knotenpunkt für die Wartung von Zügen und zog zahlreiche Arbeiter an. Doch diese strategische Lage hatte ihren Preis: Am 10. Mai 1940 war Jemelle der erste Bahnhof des Landes, der im Zweiten Weltkrieg bombardiert wurde.