Zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters haben Sarah (Schauspielerin) und Rachel (Soziologin) einen interdisziplinären, poetischen und symbolischen Briefwechsel begonnen. Dieser vollzieht sich in kleinen Schritten, im Herzen ihrer Sororie.
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Ihr Wunsch ist es, zu einem - singulären und/oder gemeinsamen - auf jeden Fall in seinen Formen und seiner Struktur teilbaren Vorschlag zu gelangen (Gegenstand des Aufenthalts), der insbesondere darauf abzielt, wie die adelphische Verbindung eine besondere und wertvolle Ressource darstellt, um die Prüfungen des Lebens zu überstehen.
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Genauer gesagt wird sich die Erforschung hier auf traumatische Verschachtelungen beziehen, auf die Art und Weise, wie sie in unserem Leben (wieder) auftauchen, wie sie auch fortbestehen, um uns Schmerzen, Verleugnungen, Vergessen, Albträume, Konflikte zuzuweisen... Denn wenn die Sororie ein wunderbarer Ort ist, um Pflege zu rufen und zu empfangen, so ist sie möglicherweise auch der Ort der traumatischen Verstärkung, zumindest wenn Erfahrungen geteilt wurden.
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Während das Schreiben und die künstlerische Gestaltung Auswege anbieten, wie sieht es genau mit dem Weg aus, den wir hier gemeinsam beschreiten? Um was zu pflegen? Wen pflegen? Wie?
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