Es wird erzählt, dass einst ein junger, stolzer und unverschämter Herr lebte, der lieber Sonntags auf die Jagd ging, als zur Messe zu gehen.
Um den Priester zu verspotten, der von seiner Kanzel predigte, ritt er an der Kirche vorbei, peitschte seine Hunde an und rief dabei „Huttata, Huttata...ta, Huttata...ta...ta !”, was bis ins hinterste Kirchenschiff zu hören war.
Doch diese Arroganz brachte ihm einen Fluch ein: Der Legende nach wurde er aus seinem Schloss verbannt und dazu verdammt, auf ewig durch die Wälder und Lichtungen des Pays de Nied zu streifen.
Deshalb hört man in Neumondnächten in der Ferne das Galoppieren seiner Pferde, das Gebell seiner Hunde und seinen schrecklichen Schrei. Manche behaupten sogar, ihm begegnet zu sein, einer dunklen Gestalt unter einem Kapuzenumhang. Er reicht ihnen dann ein Stück blutiges Fleisch und fleht: „Du hast mir bei der Jagd geholfen ... hilf mir jetzt beim Fressen.“
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