

Sie stehen nun vor dem Brunnen und der Tränke an der Porte d'Ardon: Dieses Bauwerk, das seit dem 14. Jahrhundert in Quellen erwähnt wird, hat mit dem, was es im 18. Jahrhundert noch war, nicht mehr viel zu tun.
Es wurde nämlich um 1860 im Rahmen von Stadtbauarbeiten (Bau der Rampe von Ardon) grundlegend umgestaltet, was zur Verlegung der nördlichen Stützmauer, zur Entfernung des alten Brunnenbereichs (der auf die Westterrasse verlegt wurde) und zur Änderung der Zugänge führte. Diese Veränderungen verliehen ihm Ende des 19. Jahrhunderts sein heutiges Aussehen als „ländliches Bauwerk”.
Heute ist er in zwei separate Teile unterteilt: im Osten die Tränke (ein gepflasterter Bereich mit einem Becken) und im Westen der Brunnen- und Waschplatz (komplexer). Das Wasser wird in einem kleinen Keller unter der Rue de l'Arquebuse gesammelt, fließt in ein kleines Brunnenbecken und dann in das große Becken des Waschhauses, das durch ein Dach geschützt ist. Der Brunnen wird durch unterirdische Abflüsse gespeist.
Ja