
Dichter, Widerstandskämpfer…Gestoppt in ihrem Lauf, manchmal zum Tode verurteilt, sahen sie ihr Schicksal zwischen den Mauern des Gefängnisses aufgehängt. Ihre unvollständigen Archive, Fragmente von Geschichten, die durch Ungerechtigkeit geprägt sind, erzählen sowohl, was ihnen genommen wurde, als auch, was überlebt hat: fragile Objekte, Briefe, Fotografien, handschriftliche Notizen. Es sind Spuren, die von der Kraft der Vorstellung angesichts der Gewalt im Gefängnis zeugen.Während der Ausstellung entsteht ein Lied vor unseren Augen neu. Ein feinsinniger Dialog zwischen ihrer Einsamkeit von damals und unserem Blick von heute. Diese Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart lädt dazu ein, über menschliche Verletzlichkeit und die Fähigkeit der Kunst, Unterdrückung zu widerstehen, nachzudenken.