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Limyra - antike Stadt

Limyra - antike Stadt


 

 

Die ältesten Funde aus Limyra, das von den Lykiern Zẽmuri genannt wurde, stammen aus dem frühen 7. Jh. v. Chr.; die erste Siedlung existierte spätestens seit dem 6. Jh. v. Chr. Die erste Hochblüte erlebte Limyra unter dem Dynasten Perikle im 4. Jh. v. Chr., der die Stadt zur Residenzstadt ausbaute. In dieser Zeit entstanden unter anderem die Akropolis, die Stadtmauern, die fünf Nekropolen mit ihren insgesamt etwa 400 Gräbern sowie die Wohnhäuser am unteren Hang des Burgberges. Auch das monumentale Heroon der Dynastie auf der Akropolis ist in diese Zeit zu datieren.

Aus der hellenistischen und der frühkaiserzeitlichen Phase sind nur sehr wenige Bauten erhalten, die aufgrund ihrer Monumentalität und der hohen Qualität jedoch von der Bedeutung der Niederlassung in diesen Epochen zeugen. Zu diesen zählen das im 3. Jh. v. Chr. entstandene Ptolemaion sowie das Kenotaph für Gaius Caesar, den Enkel und präsumptiven Nachfolger des Augustus, der im Jahr 4. n. Chr. in Limyra starb.

In römischer Zeit verfügte die Stadt als Metropolis über alle Bauten, die zum sozialen und kulturellen Leben einer römischen Stadt gehörten, wie z. B. ein Theater oder mehrere Thermen. Seit der Spätantike war sie durch zwei gewaltige Mauerringe in einen westlichen und einen östlichen Bereich getrennt. In der Oststadt befinden sich die Reste der Bischofskirche und ein Gebäude, das als Bischofspalast gedeutet wird. Bei einem islamischen Kloster aus dem 15. Jh. handelt es sich um das letzte größere Bauwerk vor der Wiederbesiedlung des Ortes in den 50er Jahren des 20. Jhs.

Infos techniques

Lat : 36.342806053926Lng : 30.168815227844
0 m
5 ans

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