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Simenon : Rue des Écoliers 13 (Impasse de la Houpe)
Simenon : Rue des Écoliers 13 (Impasse de la Houpe)

Simenon : Rue des Écoliers 13 (Impasse de la Houpe)

Über eine kleine Sackgasse, die versteckt hinter der schwarzen Tür links neben der ehemaligen Schreinerei liegt, gelangten die Mitglieder der Gruppe La Caque (Siehe auch Punkt Nr. 5) zu ihrem gleichnamigen Versammlungsort. Die Bezeichnung „Heringsfass“ bezog sich auf die Enge des betreffenden Raumes. Simenon und viele Künstler (darunter mehrere renommierte Maler wie Mambourg, Lafnet oder Scauflaire) gingen hier aus und ein.

Technical information

9 Rue des Ecoliers
4020 Liège
Lat : 50.6433172Lng : 5.5807865
68 d

1 Additional information

Georges Simenon, Le pendu de Saint-Pholien, 1931

"Im Schaufenster eines Schreibwarengeschäfts fand Maigret Ansichtskarten von der alten Kirche, die niedriger, gedrungener und gänzlich schwarz gewesen war. Ein Gebäudeflügel wurde von dicken Holzbalken gestützt. Von drei Seiten drängten sich niedrige, heruntergekommene Häuser an die Mauern des Gotteshauses wie um sich anzulehnen, und verliehen dem Ganzen ein mittelalterliches Aussehen. Von dem verrufenen Elendsviertel der Vergangenheit war nur ein unregelmäßig geformter, von Gässchen und kleinen Stichstraßen durchbrochener Häuserblock geblieben, über dem ein abstoßender Geruch nach Armut lag. Die Rue du Pot-au-Noir war keine zwei Meter breit. In ihrer Mitte floss ein Bach aus Seifenwasser und auf den Türschwellen zu den Häusern, in denen es lebte und lärmte, spielten Kinder.
Die Nummern der Häuser waren bis zur Unkenntlichkeit verblichen. Der Kommissar musste sich erkundigen. Auf seine Frage nach der Hausnummer 7 wies man ihm eine Sackgasse, aus der Sägeund Hobelgeräusche zu vernehmen waren. Ganz hinten befanden sich eine Werkstatt, ein paar Werkbänke. Drei Männer arbeiteten bei offenen Türen, auf einem Ofen schmolz Leim."
-Georges Simenon

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