
Stadtterneuerung und historische Festung
Marche-en-Famenne wurde für seine seit den 1970er Jahren durchgeführte Stadtterneuerung 2011 mit dem europäischen EDEN-Preis ausgezeichnet. Die Stadt verbindet historische Architektur mit Kunstobjekten und Fußgängerzonen. Im 13. und 14. Jahrhundert schützte eine 1,4 km lange und 4,2 m dicke Stadtmauer mit über zwanzig Türmen und Gräben den Ort.
Der Wehrgang und das alte Handwerk An dieser Ecke der einstigen Stadtmauer wurden 2014 freigelegte Überreste in die moderne Fußgängerbrücke integriert. Sie erinnert an den ehemaligen Wehrgang und stellt mit ihren Rundungen die mittelalterlichen Türme dar. Die Skulpturen an den Fassaden ehren vier historische Handwerke der Stadt (Spitzenklöpplerin, Schornsteinfeger, Gerber und Brauer). Das Kunstwerk Point de rencontre im Kreisverkehr symbolisiert die Verbindung von Geschichte und Gegenwart.