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Simenon : Place Saint-Lambert – Fürstbischöflicher Palast

Simenon : Place Saint-Lambert – Fürstbischöflicher Palast

Im Alter von 13 Jahren kaufte Simenon im Grand Bazar seine erste Pfeife. Vor ihrer Heirat hatte seine Mutter als Verkäuferin in der Kurzwarenabteilung des Großkaufhauses Innovation gearbeitet, an
dessen Stelle heute der Medienkonzern Fnac eine Niederlassung betreibt. Dort lernten seine Eltern sich kennen. Im ehemaligen Palast der Fürstbischöfe sind heute der Justizpalast und die Provinzregierung untergebracht.

Seine Aufgaben als Journalist führten Georges Sim, wie er sich zu Beginn seiner Schriftstellerkarriere nannte, häufig in den Justizpalast, doch ebenso eifrig begab er sich dorthin, um den Lütticher Historiker
Théodore Gobert, Verfasser des Werkes Rues de Liége, zu diesem und jenem zu befragen.
Der Romanautor Simenon verband den Place Saint-Lambert stets mit den sozialen Unruhen und anarchistischen Attentaten der Vergangenheit, die sich in das Gedächtnis der Stadt eingebrannt haben.

Beim Betreten des Place Saint-Lambert dringt das laute Getrappel unzähliger Füße an das Ohr.
Man sieht hunderte, vielleicht tausende Menschen dem nahen Grand Bazar zustreben,
während die wartenden Straßenbahnen auf dem Platz lange Schlangen bilden
[Georges Simenon, Pedigree, 1948].

Infos techniques

16-90 N3
4000 Liège
Lat : 50.64531Lng : 5.57372
0 m
311 j

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